Monika Roscher, München

Jazz-Gitarre / Gesang

Monika Roschers musikalische Karriere schien quasi schon in Elternhaus und Schulzeit vorgezeichnet. Konsequent ging sie nach dem Abitur an die Münchner Musikhochschule und studierte Jazz-Gitarre. Nach dem Bayerischen Kunstförderpreis war schnell klar, daß sie eigene Projekte vorantreiben wollte. Mainstream war nicht ihr Ding. Sie arbeitete unter anderem als Theaterkomponistin und schrieb ein eigenes Chorwerk für die Langenzenner Luther-Produktion. Jüngst war sie mit ihrer Bigband auf Russland-Tournee wo sie unter anderem die Deutsche Woche in St. Petersburg eröffnete.

CLASSICAL BEAT 2018 - Portrait - Monika Roscher und Gregor Hübner

Classical Beat 2018 - Monika Roscher Bigband - Starlight Nightcrash 2017

Classical Beat 2018 - Monika Roscher Bigband - Illusion 2018

Nach einem ersten öffentlichen Auftritt kann das Jahr 2010 eigentlich als die offizielle Geburtsstunde der Monika Roscher Bigband angesehen werden.

Eine Eigenkomposition für Big-Band-Besetzung trug der 1984 geborenen Jazz-Gitarristin so viel Lob ein, dass sie sich entschloss, diesen Weg weiter zu verfolgen.

Gemeinsam mit Freunden und Mitstudenten, die auch heute den festen Kern der Besetzung bilden steht sie seither regelmäßig auf internationalen Bühnen.

Schon 2011 erhielt die Band ein Stipendium der Stadt München, womit sie sich an die Produktion ihres ersten Albums machen konnte.

Ende 2012 feierte die Band im Indietempel Münchens, dem Atomic Café, den Release von „Failure in Wonderland“, welches beim Jazz-Traditionslabel Enja erschienen ist. Zeit Online, Süddeutsche Zeitung, Stern, Deutschlandradio Kultur, Le Monde, die Jazzzeitung mit einer Coverstory, oder der US-amerikanische Downbeat zeigten sich begeistert von der Idee einer Indie-Big-Band.

2013 und 2014 tourte die Band quer durch Deutschland und darüberhinaus. Highlights waren Auftritte auf dem europaweit Kultstatus genießenden Fusion Festival, ein Doppelkonzert auf dem internationalen Südtiroler Jazzffestival und das live im Radio übertragene Abschlusskonzert des Berliner Jazzfests, wo die Band sich die Bühne mit Jazzlegende John Scofield teilte. Die FAZ sprach von einem „unglaublichen Spielniveau“ der und der „Überraschung der Saison“. Die Kulturmagazine von ARD, NDR, 3sat, Arte, BR und Deutsche Welle berichteten. 2014 wurde die Band mit dem Echo Jazz „Newcomer des Jahres National“, einem Musikstipendium der Stadt München und dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Der Downbeat listete sie in seiner jährlichen Kritikerbefragung als „Rising Stars“.

Classical Beat Open Air

Mitwoch, 23. Mai 2018

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