Gregor Hübner und Richie Beirach

Round about Bartok/Mompou/Monteverdi

VORACT: Ilja Ruf


So | 25. Juli | 19:00 - ca 21:00 Uhr

ATLANTIC Grand Hotel Travemünde

Von der unersättlichen Neugier und Improvisationslust, die Beirach und Hübner verbinden, ihrer Liebe zur Rhythmik, aber auch zum Spiel mit klassischen Formen, legt die Reihe "Round about Bartok/Mompou/Monteverdi“ ein beredtes Zeugnis ab. Das mitreißende Konzert ist Bestandsaufnahme und Querschnitt ihrer langjährigen Zusammenarbeit.

Richie Beirach und Gregor Hübner

Es besteht kein Zweifel daran, dass Richie Beirach zu den bedeutendsten Pianisten der Jazzgeschichte gehört – als einer der Pioniere stiloffener, auf die Klassik zurückgreifender Improvisation, sowie als einer der energetischsten Tastenvirtuosen. Von 1981 bis 1991 war er Gründungsmitglied von »Quest«, einem der wichtigsten Ensembles seiner Zeit, in dem auch seine langjährigen Wegbegleiter Billy Hart am Schlagzeug und George Mraz am Bass mitwirkten. 1996 stieg ein junger Geiger dazu, der zu seinem wohl wichtigsten Begleiter wurde: Gregor Hübner. Der Stuttgarter Gregor Hübner studierte klassische Violine in seiner Heimatstadt und in Wien, bevor er zu einem Klavier- und Kompositionsstudium an der Manhattan School of Music nach New York übersiedelte und den Jazz für sich entdeckte. Als einer der wenigen Deutschen schaffte er den Durchbruch in der heißumkämpften amerikanischen Szene.
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Als Opening Act von Beirach und Hübner wird der mit dem Jazz-Förder-Preis des Kulturforums Schleswig-Holstein 2019 ausgezeichnete Nachwuchspianist Ilja Ruf auftreten,  dessen erstes Album bereits von Beirach für seine Vielseitigkeit und Kreativität gelobt wurde. Dort finden sich Klavier-Solo Stücke, von lyrischem, kammermusikalischem Jazz bis zu Bebop, sowie Songs über Freundschaften, Gefühle und Aufbruch. Der Zwanzigjährige kombiniert verschiedene Stile: Popsongs, Jazztunes und Kompositionen mit einem kammermusikalischen Ansatz. Jeder Track erzählt seine eigene Geschichte.

Künstlerbeschreibung:

Richie Beirach

Beirach (*1947 in New York City) gehört zu den bedeutendsten Pianisten der Jazzgeschichte, sowohl als einer der Pioniere stiloffener, auf Klassik zurückgreifender Improvisation, als auch als einer der energetischsten Tastenvirtuosen. Bereits im Alter von fünf Jahren begann Beirach, Klavierunterricht zu nehmen und entdeckte im Teenageralter seine Leidenschaft für Jazz und Improvisation. Später studierte er am Berklee College Of Music und an der Manhattan School Of Music. Sein erstes Soloalbum „Hubris“ veröffentlichte er 1977 und wurde 1981 Gründungsmitglied von „Quest“, einem der wichtigsten Ensembles seiner Zeit, in dem auch seine langjährigen Wegbegleiter Billy Hart am Schlagzeug und George Mraz am Bass mitwirkten. 1996 stieß ein junger Geiger dazu, der zu seinem wohl wichtigsten Begleiter wurde: Gregor Hübner.

Gregor Hübner

Hübner (*1967 in Stuttgart) studierte klassische Violine in seiner Heimatstadt und in Wien, bevor er zu einem Klavier- und Kompositionsstudium an der Manhatten School of Music in die USA übersiedelte und den Jazz für sich entdeckte. Inzwischen lebt er seit 23 Jahren in New York City: Als einer der wenigen Deutschen schaffte er den Durchbruch in der heißumkämpften amerikanischen Szene, trat bereits in der Carnegie Hall auf und wurde 2017 mit dem Grand Prize des New World Composers Competition der New Yorker Philharmoniker ausgezeichnet. Durch die Zusammenarbeit mit Richie Beirach und George Mraz sind drei von der Kritik hoch gepriesene Alben entstanden, darunter das Latin Grammy-nominierte Album „Round About Federico Mompou“.