"Serenata Brasileira"

Jaques & Paula Morelenbaum (BR) |
Ralf Schmid | Joo Kraus


Do | 28. Juli | 20:30 - 22:30 Uhr | Einlass: 20:00 Uhr

Ballsaal ATLANTIC Grand Hotel Travemünde

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Besetzung

  • CLASSICAL BEAT Orchester | Leitung Bernd Ruf
Bernd Ruf, der musikalische Weltreisende unter den Dirigenten, präsentiert gemeinsam mit ECHO Jazz Preisträger und Trompeter Joo Kraus sowie dem zwischen Pop, Jazz und Elektronik wandelnden Pianisten Ralf Schmid die Grande Dame des Bossa: Sängerin Paula Morelenbaum. Gemeinsam bilden Kraus, Schmid und Morelenbaum das seit Jahren international erfolgreiche Trio Bossarenova, mit dem sie Klassiker der brasilianischen Musik in ihrer ganz eigenen intimen Tonsprache interpretieren. Auch Klassisches von z.B. Schumann oder Evergreens von Lennon/McCartney oder Charles Trenet erklingen im orchestralen Gewand des Classical Beat Orchesters vertraut brasilianisch. Besonderer Gast ist der Cello-Solist Jaques Morelenbaum, der lange mit der Bossa-Legende Antônio Carlos Jobim, einem der Begründer der Bossa Nova, zusammenspielte.

Künstlerbeschreibung:

Paula Morelenbaum

Paula Morelenbaum ist eine Kennerin des Bossa Nova, da sie zehn Jahre lang in der brillanten "Nova Banda" von Antonio Carlos Jobim mitgewirkt hat, wo sie die reiche und unvergessliche Erfahrung des Zusammenlebens sowie zahlreiche Teilnahmen an Aufnahmen und Konzerten in Brasilien und der ganzen Welt hatte, bei denen sie mit dem Maestro sang. Nach dem Ende der Aktivitäten der Band hat Paula weiterhin das klassische Repertoire von Jobim + Vinicius sowie anderen Meistern des Bossa Nova erforscht, was sich in ihren wunderschönen Werken widerspiegelt, die von Kritikern und Publikum weltweit mit Begeisterung aufgenommen wurden.

Jaques Morelenbaum

Carioca (geboren in Rio de Janeiro, Brasilien), Jaques Morelenbaum hat eine 48-jährige Karriere als Cellist, Arrangeur, Plattenproduzent, Dirigent und Komponist hinter sich. Jaques Morelenbaum hat sein Cellistenstudium am New England Conservatory in Boston abgeschlossen.

Ralf Schmid

Schmid (*1969 in Deutschland) studierte Filmmusik, Jazzpiano und Komposition in Stuttgart, New York und Los Angeles. Als Pianist und Komponist ist er ein passionierter Klangsucher ohne Scheu vor dem Risiko: ein Avantgardist im ursprünglichen Sinne des Wortes. In den USA und Europa hat er mit Musikern wie Herbie Hancock, Daniel Hope und Whitney Houston gearbeitet. Schmid will musikalisch Neues aufdecken und vermitteln, bleibt dabei konsequent seiner eigenen Sprache treu, erweitert sie gar stetig. Egal, ob er mit Rundfunk-Big Bands in Berlin oder Hamburg arbeitet, sein Musiktheater „A Distant Drum“ in der New Yorker Carnegie Hall aufführt oder sich gemeinsam mit Ivan Lins und Paula Morelenbaum mit brasilianischer Musik beschäftigt – es geht ihm immer um künstlerische Ganzheitlichkeit.

Joo Kraus

We’re doing well. Das ist erst mal ein ziemlich breitschultriges Statement – speziell in diesen Zeiten. Aber wie immer kommt es auf den Kontext und den Absender an. Und der ist hier eben Joo Kraus. Ein Musiker, der am liebsten Genregrenzen und Stiletiketten auflöst und Musik so macht, wie er lebt: frei und fühlend. Gut möglich also, dass das Album ein paar Extra-Dimensionen birgt. (Spoiler: Ja, tut es.)